Dr. Roman Kubetschek schreibt mit einem Stift auf einem Dokument am Schreibtisch

Was Sie tun können

Beitrag teilen, Fakten verbreiten, Politiker anschreiben

Warum es auf Sie ankommt

Politischer Wandel beginnt nicht in Ministerien. Er beginnt damit, daß genug Menschen ein Problem nicht mehr ignorieren. Was Sie hier tun können, ist einfach und wirkt.

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Die einfachste und wirksamste Handlung: Leiten Sie diese Website an Menschen weiter, die den Zusammenhang noch nicht kennen. Patienten, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen: je mehr Menschen verstehen, was hier passiert, desto mehr Druck entsteht.

Sich informieren

Wer argumentieren will, muß die Fakten kennen. Auf dieser Website sind die wesentlichen Hintergründe dokumentiert und mit Quellen belegt, die Sie selbst nachprüfen können.

Medien aufmerksam machen

Wenn Sie eigene Erfahrungen mit dem Ärztemangel haben (als Patient, Angehöriger oder im medizinischen Umfeld), können Sie diese an Redaktionen weitergeben. Lokale Berichterstattung hat Wirkung.

  • Nordkurier (Neubrandenburg und Region)
  • Schweriner Volkszeitung
  • NDR Mecklenburg-Vorpommern
  • Fachmedien: Zahnärztliche Mitteilungen, ZWP online

Ihre eigene Geschichte ist ein Beleg. Redaktionen reagieren auf konkrete, erlebte Fälle, nicht nur auf Statistiken.

Bundestagsabgeordnete anschreiben

Schreiben Sie an die Bundestagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, unabhängig von deren Partei. Sie wurden gewählt, um die Interessen der Menschen in dieser Region zu vertreten. Nutzen Sie das.

Die aktuellen Kontaktadressen aller MdBs aus MV finden Sie unter abgeordnetenwatch.de . Dort können Sie auch direkt Fragen stellen, die öffentlich sichtbar sind.

Musterbrief an Ihre Abgeordneten

Kopieren Sie den Text und schicken Sie ihn an die Bundestagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern. Die aktuellen Kontaktadressen finden Sie bei abgeordnetenwatch.de .

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an Sie als gewählte Bundestagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern in einer Frage, die viele Menschen in unserer Region unmittelbar betrifft: die dramatisch verschlechterte zahnärztliche Versorgungslage.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte von 985 (Januar 2021) auf 778 (Stand 2026) gesunken. Ein Rückgang von mehr als 20 Prozent in fünf Jahren. In einigen Landkreisen wird der Versorgungsgrad bis 2030 auf unter 50 Prozent sinken. Die Bundeszahnärztekammer warnt seit über 15 Jahren vor dieser Entwicklung.

Ich fordere Sie auf, sich auf Bundesebene für folgende Maßnahmen einzusetzen:

1. Reform der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ): Der Punktwert ist seit 1988 unverändert und hat durch die Inflation real um fast 109 Prozent an Wert verloren. Eine sofortige Anpassung ist überfällig.

2. Ausweitung der Studienplatzzahlen in der Zahnmedizin mit besonderem Anreiz für Tätigkeit im ländlichen Raum.

3. Abbau bürokratischer Hürden für Praxisnachfolgen und die Niederlassung im ländlichen Raum.

4. Entlastung von Dokumentations- und Verwaltungspflichten, die Behandlungszeit verdrängen.

Die gesundheitliche Grundversorgung der Bevölkerung ist eine staatliche Verpflichtung. Es ist Zeit zu handeln.

Mit freundlichen Grüßen

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Kommunales Engagement in Neubrandenburg

Dr. Kubetschek engagiert sich auch auf kommunaler Ebene für die Region Neubrandenburg. Das geschieht in einem anderen Kontext und unter anderer Trägerschaft, getrennt von dieser Website und von seiner beruflichen Tätigkeit als Zahnarzt.

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